Es fährt ein Zug nach (n)irgendwo… (Fraport, Terminal 1)

Der T1-Zugang per Skytrain auf Höhe von Gate A16 ist für mich noch immer eins der Mysterien des frankfurter Flughafens. Nicht nur, dass es fast immer leer ist, es ist auch immer geöffnet – und durchaus gut besetzt: Zeitweise habe ich hier schon bis zu sechs (6) Sicherheits-Menschen gezählt. Und das obwohl tatsächlich fast nie jemand sich hieher verirrt?! Tatsächlich hatte ich schon erwartet, dass dieser Zugang im Rahmen des Terminal-Um- und Ausbaus verschwinden würde. Aber nein – er wurde sogar modernisiert.

Am Ende der Skytrain-Linie - Leere.

Am Ende der Skytrain-Linie – Leere. Das ist genau über Gate A16. Einfach die Treppe runter und durch die Schleuse

Naja – ich hatte das ja schon mal in meinen Reisetipps angerissen. Wieso komme ich also gerade jetzt wieder auf das Thema? Weil ich heute von Gate A24 abgeflogen bin und weil im Flughafen mal wieder der Teufel los war – und es seit kurzem eine neue Business-Lounge bei Gate A26 gibt – dachte ich, dass die “versteckte“ Schleuse ein ganz eleganter Zug wäre. Immerhin muss ich dann nämlich nicht den ganzen Weg bis A24 zu Fuss laufen, sondern ich fahre wenigstens bis A16 mit dem Zug und muss ausserdem nicht Schlangestehen. Also bin ich in den Zug Richtung “Terminal 1, A und Z” gestiegen (der Skytrain kommt dann von Terminal 2). Im Zug war schon ein orientalisch aussehender Herr mit großem Gepäck plus Hunde-Transportcontainer. Der machte einen etwas ratlosen Eindruck. Kann man ihm auch nicht verdenken, wenn im Flughafen die Luft brennt und man steht plötzlich ganz allein im Zug. Schließlich fragte er den FRAPORT-Mitarbeiter am Bahnsteig wie er zu Gate A kommt. “You must get out here. Take the stairs down and follow the signs.” Also da war ich jetzt erstmal baff. Nicht mal das normale Flughafenpersonal weiss also, dass am Ende der Skytrain-Linie ein Zugang zu den Gates ist!?

Achtung – wird noch besser… BM interveniert: “Hello! Excuse me – you can stay in the train. It gets you right to the A-Gates!”. Der Mann dreht sich zum FRAPORT-Mann um und der erklärt energisch, dass hier für ihn Endstation ist.

Ich meine – da muss man doch nur nach den Schildern am Bahnsteig schauen (ok – die sind nicht besonders auffällig und/oder selbsterklärend)?! Man benötigt natürlich schon ein Ticket – genauso wie am regulären Eingang auch.

Ein Rätsel – zumal bei der o.g. Modernisierung die Anzahl der Durchleuchtungsgeräte von zwei auf vier verdoppelt wurde. Na was soll’s – dann bleibt es eben, was es die letzten Jahre auch schon immer war: Bonusmiles’ Geheimzugang zu den A-Gates.

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