Toma Ya – Gràcia (BBB__) Neue Surfer-Bar – und nur wenige Kilometer vom Strand (Ironie!)

wpid-vk-tomaya01.jpgToma Ya – Gràcia
Carrer de Nil Fabra 34-36
08012 Barcelona

Tel.: 932179023

Cebiche ist IN. Und das machen sie bei Toma Ya wirklich gut! Der Rest der Karte ist korrekt, aber nicht wirklich was Besonderes. Trotzdem finde ich den Surfer-Look und die Reggae-Beschallung irgendwie originell. Toma Ya ist jedenfalls definitiv eine Verbesserung gegenüber dem ‘Nilo’, das hier vorher drin war. Preise sind allerdings für Streetfood eher am oberen Ende der Preis-Skala.

Toma Ya ist eine Neueröffnung an der Placa Lesseps. Vorher war dort so eine Eck-Kneipe der alten Schule. …also nicht wirklich nett, sondern eher das, was die Spanier/Katalanen als cutre bezeichnen, also siffig. Da bin ich bestimmt hunderte Male dran vorbeigelaufen und hatte nie den Impuls reinzugehen. Na ja – hat sich ja nun erledigt.

Jetzt ist da Toma Ya drin (was übrigens sowas bedeutet wie „Nimm das!“). Das ist so ungefähr das genaue Gegenteil von dem, was ich gerade beschrieben habe: Das Konzept ist “Streetfood”, die beiden Mädels, die hier bedienen (und auch kochen?) sind totaaal super drauf, tragen Piraten-Kopftücher und das ganze Lokal ist in Strandbuden- / Surfer-Optik eingerichtet: Keine zwei Tische sind gleich, ausgebleichtes Holz im Treibgut-Look. Bunt bemalte Schilder wie die Surf-Buden in Mundaca oder Tarifa und aus den Lautsprechern ein Soundteppich aus relaxtem Reggae.

Das Bestell-System ist inzwischen schon von verschiedenen anderen Lokationen bekannt: Man nimmt sich ein Menü, das gleichzeitig ein Bestell-Zettel ist und kreuzt darauf an, was man haben will. Den Zettel gibt man der Bedienung und die bringt dann die Bestellung an den Tisch.

Die Karte selber ist einmal quer durch den Garten: Wok, Sandwiches – ah ja – und Ceviche Peruano. Und da Ceviche ja gerade DAS Ding ist, habe ich’s probiert (Ceviche ist sozusagen das kommende Sushi). Meine Begleitung hat sich für den Reis aus dem Wok entschieden.

Den Wok fand ich (und meine Begleitung auch) recht harmlos – kann man essen.

Das Ceviche hat mich wirklich überrascht. Für alle Muggel: Ceviche ist kalt gegarter Fisch. Wie das geht? Man schneidet ihn in dünne Scheiben und legt ihn kurz in Limettensaft ein und erreicht dadurch einen Fermentierungs-Prozess. Meine Bestellung wurde mir übrigens von der Bedienung ausführlich erklärt. Das Ceviche Peruano wird nämlich von Gemüse begleitet das besondere Antioxidanzien enthält – ok, ich geb zu, da hab ich nicht so genau aufgepasst. Aber es hat wirklich super geschmeckt! Die Beilagen sahen aus wie rohe, dicke Bohnen, haben aber ganz anders geschmeckt und dazu ungepopptes Riesen-Popcorn, das sehr knusprig, aber dennoch nicht zu hart war und den feinen Geschmackt des Fischs nicht dominiert hat. Wie gesagt – überraschend und sehr lecker. Ah ja – und es sah sogar ganz hübsch aus (s. Fotos).

Hat allerdings auch fast 9€ (nur das Ceviche Peruano) gekostet. Das ist dann für ‘Streetfood’ schon recht ambitioniert, finde ich. Immerhin bekommt man für 10€ in der Nachbarschaft schon ein komplettes Mittagsmenü (einschließlich Nachtisch und Getränk).

Naja – trotzdem würde ich eine Empfehlung aussprechen, wenn es nur um das Ceviche ginge. Da aber der Wok auch recht teuer, aber gleichzeitig nicht besonders aufregend war, gebe ich mal drei ‘B’s.

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