What The Food – Bahnhofsviertel (BBBB_) Funktionsnahrung funktioniert

vk-whatthefood02.jpgWhat the Food
Kaiserstr.49
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069-96753762
mailto:info@what-the-food.de
http://www.what-the-food.de

Dieser ganze „Funktionsnahrungs-Overhead“ ist jetzt nicht so meine Welt, aber solange sich das nicht im Preis niederschlägt, stört es mich auch nicht. Ansonsten ist der Service bei What The Food nett und schnell und das Essen ist ganz gut. Ausserdem finde ich es immer beruhigend, wenn die Zutaten nicht nur unter dem Aspekt „günstigster Beschaffungspreis“ ausgewählt werden.

Vor Jahren war mir mal im Hafen von Palma de Mallorca ein Katamaran namens „Eat me“ (dt. sowas wie „Leck mich“) aufgefallen. Damals dachte ich mir, dass der Skipper dieses Boots es vermutlich etwas schwerer hat mit anderen in Kontakt zu kommen (tatsächlich dachte ich mir „Was für ein Depp!“).

Und das bringt mich zum Stichwort: „nicht hilfreiche Namen“. Vorgestern habe ich nämlich bei „What The Food“ zu Mittag gegessen. Das soll wohl eine Anspielung auf die US-amerikanische Redewendung „What The F***“ sein (könnt Ihr ja mal nachschlagen – hat nichts mit Essen zu tun und ist generell eher unflätig). Was bei What the Food aber angeboten wird, ist eigentlich genau das Gegenteil, nämlich die derzeit so in Mode gekommene Funktions-Nahrung. Wirkt sehr technisch, bedeutet aber im Grunde nur, dass man sich bewusst, situativ angemessen und gesund ernährt. Ok – das klang jetzt auch nicht wirklich besser, aber so ist es halt. Tja – die ‚Hipsterisierung‘ des Bahnhofsviertels schreitet eben weiter voran…

Ich erzähl einfach mal: Location (da waren vorher die „Bagel Brothers“ drin) ist gemütlich und durch die Raumaufteilung auch einigermaßen ruhig. Stil ist schlicht und hell.

Bestellt und bezahlt wird an der Theke, serviert wird am Tisch. Die Bedienung ist flott und freundlich.

Das Menü ist eine ziemlich dicke Hochglanz-Broschüre mit deren Layout und Bebilderung man sich offenbar eine Menge Mühe gemacht hat (die enthaltenen Fotos sind übrigens, soweit ich das beurteilen kann, sehr realistisch). Leider ging der coole Look zu Lasten der Übersichtlichkeit – ich musste lang suchen, bis ich mein Gericht im Menü wiederfand (Rührei mit Feta und einer Scheibe Vollkornbrot – hieß hier „Eggcellent Feta“, aber es war Rührei 😉 ). Alle Gerichte sind mit Icons versehen, die ihre besonderen Eigenschaften klassifizieren (gut für Herz, Knochen, entgiftet, bessert die Laune etc. etc.). Ich habe darauf verzichtet den Hashtags nachzuspüren, die im Menü den einzelnen Kapiteln zugeordnet sind, aber wenn Ihr neugierig seid – ich hab sie fotografiert. Viel Spaß.

An Zubereitung, Menge und Geschmack ist nichts auszusetzen (ausser der Kaffee – brrrrrr – da hat auch die Milch nicht geholfen) und die Präsentation ist genauso OK wie der Preis von 4,50€.

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