Maredo – Innenstadt (BB___) 80ies-Kantine mit Ausblick

Objektiv gibt’s am Maredo an der Hauptwache nicht wirklich viel auszusetzen, ausser dass er einfach ungemütlich ist (oder liegt’s an mir, dass ich mich mit diesem altbackenen 80er-Style und den kahlen, kantinenartigen Raum nicht gewöhnen kann?). Das Essen ist ok – auch wenn ich vom „MAREDO-Burger“ irgendwie mehr erwartet hatte. Immerhin ist das ihr ‚Flagship-Burger‘, oder?!?

maredo01.jpgDer Maredo an der Hauptwache – also den gab’s einfach schon immer. Ich glaube ich war da sogar vor Jahren schon mal drin. Hatte ich anscheinend nur verdrängt. …und jetzt ist mir auch wieder eingefallen warum – aber der Reihe nach…

Ich hatte meine Mittagspause bei der Hauptwache verbummelt, als mir das Angebot von Maredo, der Maredo-Burger für 9,90€ ins Auge stach. Naja – das ist, glaube ich, ein kleines Bischen mehr als bei der Besserburger-Konkurrenz (Jamy, Fletcher, die Kuh die lacht, Fetter Bulle, Bareburger, Burgermeister etc.) – was ich mal darauf zurückführe, dass Maredo kein Burgerrestaurant, sondern ein Steakhouse ist, also eher die Preisliga vom Meatroom, Black Bulls, Bona Mente o.ä.. Da wiederum ist der Maredo eher im Billig-Segment.

Wie auch immer – ich hatte mich also entschlossen das mal auszuprobieren. Das Restaurant ist in der ersten Etage. Die Bar im Erdgeschoss war noch leer und ungeheizt. Das fand ich schon etwas komisch. Das Restaurant selber ist -gefühlt- riesig: Endlose Tischreihen, ziemlich lieblos designed; Möbel sehen aus als wären sie noch aus den 80ern. An einigen Stellen sieht das Lokal für mich schon etwas ‚abgewohnt‘ aus… naja, vielleicht wirkt das bei Kerzenschein abends anders?!?

Egal – es war ziemlich leer, so dass ich einen Tisch in der Nähe zum Fenster zugewiesen bekam (wenn schon nicht direkt am Fenster). Von da aus hat man einen tollen Blick über den Platz an der Hauptwache! Erster Eindruck hier: Durchwachsenes Publikum: Rentner, Muttis mit Kindern und business-lunchende Krawattenträger.

Bestellung war schnell aufgegeben – die geschäftsmäßige asiatische Bedienung hatte sogar gefragt, wie ich meinen Burger will – das fand ich schon mal gut! „Medium“ mit extra Bacon (1€).

maredo05.jpgUnd als der Burger kam – tataaa – war er auch medium. So grade noch – aber trotzdem: das war gut. Und extra Bacon war auch drauf. Ansonsten hatte ich mir vom ‚Flagship-Burger‘ des Maredo irgendwie mehr erwartet. Angefangen von der Präsentation, die m.E. der einer mittelmäßigen Autobahnraststätte entspricht. Pommes hatten einen leichten Beigeschmack nach altem Frittenfett und waren m.E. auch nicht hausgemacht sondern TK-Industriepommes. Hm. Ansonsten aber frische Zutaten.

Was mir vor Allem missfiel war eben das Kantinen-Gefühl: Unangenehme Akustik, da der Raum ziemlich kahl ist und die ewig langen Tischreihen. Alles in hässlichem (meine Meinung) Nussbaum-Furnier.

Bis ich dann die Rechnung bestellen konnte, musste ich etwas warten, weil die zwei angenervten Muttis am Nebentisch eine lange Beschwerdeliste bei der zuständigen Bedienung abluden – da wurden scheint’s einige Sonderwünsche für das Kleinkind nicht oder falsch erfüllt.

So – alles in Allem würde ich hier eine 3-B-Wertung abgeben („Geht so..“), denn Burger und Service waren ok und übermäßig laut war’s auch nicht. Aber ich fand’s echt ungemütlich und ich hatte mich nicht wohl gefühlt.

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Maredo
An der Hauptwache 7
60313 Frankfurt am Main
Telefonnummer 069 27292456
Webseite des Geschäfts maredo.de

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